Kurzantwort
Mehrere Anstellungen innerhalb eines Kalenderjahres werden als aufeinanderfolgende, getrennte Zeitintervalle geführt. So bleiben unterschiedliche Arbeitszeitmodelle, Organisationszugehörigkeiten und Soll-Werte historisch nachvollziehbar.
Empfohlenes Vorgehen
Für eine laufende Anstellung verwenden Sie nach Möglichkeit die Funktion zum Duplizieren und Kürzen:
-
Wählen Sie ein neues Startdatum, das nicht vor dem aktuellen Tag und nicht nach dem bisherigen Enddatum liegt.
-
Synapcus setzt das Ende der bisherigen Anstellung automatisch auf den Vortag.
-
Eine neue Anstellung beginnt am gewählten Datum.
-
Prüfen und ändern Sie in der neuen Anstellung Arbeitszeitmodell, Soll-Werte, Abteilung, Kostenstelle und weitere Vertragsdaten.
-
Kontrollieren Sie anschließend die Monats- und Jahresblätter.
Was übernimmt Synapcus automatisch?
-
Ist die bisherige Anstellung unbefristet, wird diese Eigenschaft auf die neue Anstellung übertragen.
-
Das neue technische Enddatum wird zunächst auf ein Jahr nach dem Startdatum gesetzt; bei einer unbefristeten Anstellung bleibt die Kennzeichnung unbefristet maßgeblich.
-
Vorherige Ist-Arbeitsstunden und Resturlaub werden in die vorgesehenen Übertragsfelder der neuen Anstellung übernommen.
Prüfen Sie die übernommenen Werte trotzdem fachlich, besonders bei Auszahlung, Kappung oder manuellen Korrekturen.
Typische Anwendungsfälle
-
Wechsel von Vollzeit zu Teilzeit,
-
Änderung des Arbeitswochenprofils,
-
Wechsel der Abteilung oder Kostenstelle,
-
neuer befristeter Vertrag,
-
Rückkehr aus Elternzeit,
-
Änderung der Controlling-Kategorie.
Wichtig
Die Intervalle dürfen sich nicht unbeabsichtigt überschneiden oder eine Lücke bilden. Ändern Sie eine bestehende Anstellung nur dann direkt, wenn keine historisch getrennte Vertragsphase benötigt wird.