Zweck
Die Ansicht Performance Zeitperspektive zeigt, ob der fachliche Projektfortschritt mit der bereits verstrichenen Projektdauer Schritt hält. Sie ist ein Frühindikator und keine vollständige Terminplan-Simulation.
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Öffnen Sie ein auffälliges Projekt über seinen Namen.
Aufbau der Benutzeroberfläche
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Anzeige |
Bedeutung |
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Projektname |
Link zum Projekt |
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ZEG / Rating |
Zusätzlich eingeblendete wirtschaftliche Bewertung aus Kostendaten |
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Dauer |
Geplante Dauer und verbleibende oder überschrittene Tage |
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Warnsymbol |
Zeitverbrauch läuft dem Leistungsstand voraus |
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Performance-Diagramm |
Vergleich fachlicher Fortschritt und verstrichene Dauer |
Berechnungslogik
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Geplante Dauer = Projektende − Projektstart
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Bisherige Dauer = aktuelles Datum − Projektstart
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Zeitverbrauch in % = bisherige Dauer ÷ geplante Dauer
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Fachlicher Fortschritt = gewichteter Leistungsstand der Positionen
Ein Warnsymbol erscheint, wenn der Zeitverbrauch größer ist als der fachliche Leistungsstand. Ist das geplante Projektende überschritten, zeigt Synapcus einen deutlichen Gefahrenhinweis.
Beispiel: Von 200 Kalendertagen sind 120 verstrichen: 60 % Zeitverbrauch. Bei nur 45 % Leistungsstand besteht eine Lücke von 15 Prozentpunkten.
Darstellung der Dauer
Die Spalte Dauer zeigt die gesamte geplante Projektdauer sowie verbleibende oder überschrittene Tage. Die verdichtete Kennzahl basiert auf Projektstart, Projektende und Kalendertagen. Für operative Terminplanung verwenden Sie zusätzlich Meilensteine, Aktivitäten, Arbeitspakete und Gantt-Diagramm.
Leistungsstand richtig pflegen
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Leistungsstand regelmäßig je Arbeitspaket aktualisieren.
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Tatsächlich erbrachte Leistung bewerten, nicht verbrauchte Stunden.
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Interne und externe Leistungsanteile konsistent pflegen.
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Abgeschlossene Arbeitspakete auf 100 % setzen.
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Mehrleistungen als Nachtrag oder geänderte Position dokumentieren.
Typische Warnursachen
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Leistungsstände sind veraltet,
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Projektstart oder Projektende ist falsch,
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Freigaben oder Entscheidungen fehlen,
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Fachplaner oder Nachunternehmer liefern verspätet,
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Ressourcen wurden abgezogen,
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Nachträge erhöhten den Umfang ohne Anpassung von Termin und Struktur.
Beispiel Generalplaner
Nach sechs von zwölf Monaten sind 50 % der Zeit verbraucht, aber erst 38 % Leistung erreicht. Architektur, Tragwerk, TGA, Brandschutz und ausstehende Auftraggeberentscheidungen werden getrennt geprüft. Terminmaßnahmen müssen anschließend auch in der Vorausschau berücksichtigt werden, weil Verzögerungen häufig zusätzliche interne Kosten erzeugen.
Beispiel Generalunternehmer
Bei 70 % Zeitverbrauch liegt der Leistungsstand bei 58 %. Die Detailanalyse zeigt Rohbau 100 %, Gebäudehülle 75 %, TGA 45 % und Ausbau 30 %. Der GU prüft kritische Gewerke, Nachunternehmertermine, Materialverfügbarkeit und Schnittstellen. Kosten einer Beschleunigung gehören in Ressourcenplanung und Vorausschau.
Zeit- und Kostenperspektive gemeinsam lesen
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Situation |
Interpretation |
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Zeit hinter Plan, Kosten unauffällig |
Terminrisiko und mögliche spätere Beschleunigungskosten |
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Zeit im Plan, Kosten kritisch |
Produktivitäts-, Preis- oder Budgetproblem |
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Zeit und Kosten kritisch |
Hoher Steuerungsbedarf |
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Zeit voraus, Kosten kritisch |
Mögliche Vorleistung oder zu hoher Mitteleinsatz |
Empfohlene Reaktion
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Projektstart, Projektende und Leistungsstände prüfen.
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Meilensteine und Abhängigkeiten kontrollieren.
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Verantwortliche und Terminmaßnahmen festlegen.
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Ressourcen- und Nachunternehmerplanung aktualisieren.
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Kostenauswirkungen in der Vorausschau prüfen.
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Controlling-Blatt als Stichtagsnachweis erstellen.