Zweck des Risikomanagements
Das Risikomanagement in Synapcus dient dazu, mögliche negative Ereignisse frühzeitig zu erfassen, fachlich einzuordnen und mit konkreten Maßnahmen zu verfolgen. Ein Risiko beschreibt ein noch nicht sicher eingetretenes Ereignis, das Ziele eines Projekts hinsichtlich Zeit, Budget, Qualität oder mehrerer Dimensionen gefährden kann.
Orientierung: Ein Problem ist bereits eingetreten. Ein Risiko kann noch eintreten. Sobald aus einem Risiko ein tatsächliches Problem wird, sollten die erforderlichen Aktivitäten, Terminfolgen, Kostenfolgen und gegebenenfalls Nachträge zusätzlich in den dafür vorgesehenen Projektbereichen dokumentiert werden.
Wo finde ich die Projektrisiken?
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Öffnen Sie Projekte und wählen Sie das gewünschte Projekt.
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Wechseln Sie zum Reiter Risiken.
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Die Liste zeigt die aktiven Risikoeinträge mit Kategorie, Gefahrenquelle, Bezeichnung, Impakt und Wahrscheinlichkeit.
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Öffnen Sie einen Eintrag über seinen Namen oder klicken Sie im bearbeitbaren Projekt auf Neu.
Die verfügbaren Schaltflächen hängen von Projektstatus, Bearbeitungsmodus, Rolle und Berechtigung ab. Typischerweise können Administration, Geschäfts- beziehungsweise Bereichsleitung, Projektleitung und Controlling Risiken anlegen.
Aufbau der Risikomaske
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Feld oder Bereich |
Bedeutung |
Hinweis |
|---|---|---|
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Vorgang |
Projekt oder anderer Prozess, zu dem das Risiko gehört |
Wird beim Anlegen aus dem Projekt übernommen. |
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Bezeichnung |
Kurzer, eindeutiger Risikotitel |
Pflichtfeld; mindestens eine verständliche Kurzbezeichnung angeben. |
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Status |
Bearbeitungsstand des Risikos |
Neue Risiken beginnen im Status „geplant“. |
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Kategorie |
Ursprung innerhalb oder außerhalb der eigenen Organisation |
Auswahl: intern oder extern. |
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Gefahrenquelle |
Standardisierte Ursache aus dem Risikokatalog |
Die Liste richtet sich nach der gewählten Kategorie. |
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Impakt |
Stärke der möglichen Auswirkung |
Fünf Stufen von unbedeutend bis kritisch. |
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auf |
Betroffene Zieldimension |
Zeit, Budget, Qualität oder alle. |
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Wahrscheinlichkeit |
Geschätzte Eintrittswahrscheinlichkeit |
Als Prozentwert erfassen. |
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Beschreibung |
Ursache, Ereignis, Wirkung, Frühindikatoren und Reaktion |
So konkret schreiben, dass eine andere Person das Risiko übernehmen kann. |
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Aktivitäten |
Maßnahmen, Aufgaben und Nachverfolgung |
Maßnahmen bleiben direkt mit dem Risiko verbunden. |
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Historie |
Nachvollziehbarkeit von Änderungen und Statuswechseln |
Unterstützt Reviews und spätere Entscheidungen. |
Risikokategorien und Gefahrenquellen
Synapcus unterscheidet zwei feste Risikokategorien:
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Kategorie |
Wann verwenden? |
Typische Beispiele |
|---|---|---|
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intern |
Die wesentliche Ursache liegt im eigenen Unternehmen, Projektteam oder eigenen Prozess. |
Personalausfall, unklare Verantwortungen, Planungsfehler, schleppender Informationsfluss, fehlende Kapazität, fehlerhafte Kalkulation |
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extern |
Die wesentliche Ursache liegt außerhalb der eigenen Organisation. |
Wetter, Behörden, Auftraggeberentscheidungen, Lieferketten, Nachunternehmer, Baugrund, politische Ereignisse |
Wichtig: „intern“ und „extern“ bewerten nicht, wer schuld ist. Entscheidend ist, wo die maßgebliche Ursache entsteht und wer sie am besten beeinflussen kann.
Für beide Kategorien existiert ein eigener Gefahrenquellenkatalog. Die Einträge sind administrativ konfigurierbar und können deshalb je Installation unterschiedlich sein. Beim Wechsel der Kategorie leert Synapcus die bisher gewählte Gefahrenquelle, damit keine interne Quelle mit einer externen Kategorie oder umgekehrt gespeichert wird.
Bewährte fachliche Gruppen für den Gefahrenquellenkatalog
Die folgenden Gruppen decken typische Bau-, Planungs- und Generalunternehmerprojekte ab. Sie dienen als Strukturierungshilfe; die tatsächlich auswählbaren Bezeichnungen werden in den Stammdaten Ihrer Installation gepflegt.
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Gruppe |
Typischer Ursprung |
Beispiele |
|---|---|---|
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Organisation und Personal |
intern |
Erkrankung oder Kündigung einer Schlüsselperson, fehlende Vertretung, Kapazitätsengpass, ungeklärte Zuständigkeit |
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Kommunikation und Entscheidungen |
intern oder extern |
schleppender Informationsfluss, verspätete Freigaben, unvollständige Protokolle, widersprüchliche Auftraggebervorgaben |
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Planung und Schnittstellen |
intern oder extern |
Kollisionsfehler, fehlende Fachplanung, unklarer Planungsstand, BIM-Modell nicht synchron |
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Kalkulation und Controlling |
intern |
unvollständiges Leistungsverzeichnis, falsche Mengen, fehlende Reserven, nicht fortgeschriebenes Budget |
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Qualität und Ausführung |
intern oder extern |
Ausführungsmangel, Nacharbeit, ungeeignetes Material, unzureichende Prüfplanung |
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Arbeitssicherheit und Gesundheit |
intern oder extern |
Unfallgefahr, gefährliche Bauzustände, Krankheitswelle, fehlende Schutzmaßnahmen |
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Genehmigungen und Behörden |
extern |
verzögerte Baugenehmigung, zusätzliche Auflagen, ausstehende Verkehrsrechtliche Anordnung |
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Auftraggeber und Nutzer |
extern |
späte Entscheidungen, Planungsänderungen, fehlende Bemusterungsfreigabe, geänderter Nutzungsbedarf |
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Nachunternehmer und Lieferanten |
extern |
Insolvenz, Lieferverzug, fehlende Kapazität, Qualitätsmängel, Preisänderung |
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Markt und Finanzierung |
extern |
Materialpreissteigerung, Zinsänderung, Finanzierungsstopp, Fachkräftemangel |
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Politik und Geopolitik |
extern |
Embargo, Sanktionen, Grenzschließung, Exportbeschränkung, politische Unruhen |
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Wetter und Naturereignisse |
extern |
Starkregen, Hochwasser, Sturm, Hitze, Frost, lang anhaltender Niederschlag |
|
Baugrund und Bestand |
extern |
Altlasten, Kampfmittel, unbekannte Leitungen, Grundwasser, nicht dokumentierte Bestandskonstruktion |
|
Recht und Vertrag |
intern oder extern |
unklare Leistungsabgrenzung, Haftungsfrage, strittiger Nachtrag, fehlende Versicherungsdeckung |
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IT, Daten und Informationsmodelle |
intern oder extern |
Systemausfall, Datenverlust, falscher Planstand, Zugriffsproblem, inkompatible Austauschformate |
Impaktstufen
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Stufe |
Bedeutung |
Beispielhafte Einordnung |
|---|---|---|
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unbedeutend |
Keine oder kaum messbare Zielabweichung |
Kleine interne Abstimmung ohne Termin- oder Kostenfolge |
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minimal |
Begrenzte Wirkung, im Tagesgeschäft auffangbar |
Kurze Verschiebung ohne kritischen Pfad |
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bedeutend |
Spürbare Abweichung; aktive Steuerung erforderlich |
Mehrere Tage Verzögerung oder relevante Nacharbeit |
|
wichtig |
Erhebliche Gefährdung eines Projektziels |
Meilenstein, Teilbudget oder wesentliche Qualitätsanforderung gefährdet |
|
kritisch |
Projektziel, Vertragserfüllung oder wirtschaftlicher Erfolg ernsthaft bedroht |
Baustopp, gravierende Budgetüberschreitung oder sicherheitsrelevanter Mangel |
Die Dimension alle ist sinnvoll, wenn mehrere Ziele wesentlich betroffen sind. Verwenden Sie nicht automatisch „alle“, wenn eine Dimension klar dominiert; eine präzise Zuordnung verbessert die spätere Auswertung.
Wahrscheinlichkeit und Farbanzeige
Die Wahrscheinlichkeit wird als Prozentwert erfasst. In der Risikomaske wird der Wert zur schnellen Orientierung farblich dargestellt:
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Wahrscheinlichkeit |
Darstellung |
|---|---|
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0 % bis unter 10 % |
grün |
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10 % bis unter 25 % |
hellgrün |
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25 % bis unter 50 % |
orange |
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50 % bis unter 80 % |
gelb-orange |
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80 % bis unter 90 % |
blau |
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90 % bis 100 % |
dunkelrot |
Nicht verwechseln: Die Farbe visualisiert nur die Wahrscheinlichkeit. Ein seltenes Ereignis kann wegen seines kritischen Impakts dennoch höchste Aufmerksamkeit erfordern.
Synapcus speichert Impakt und Wahrscheinlichkeit getrennt. Es wird kein automatischer Gesamtwert aus beiden Angaben berechnet. Die Priorisierung bleibt eine fachliche Entscheidung der Projektverantwortlichen.
Risiken in der Heat-Map überblicken
Unter Projekte → Risiken → Alle fasst das Risiko-Diagramm die aktiven Risiken der zugänglichen Projekte zusammen. Interne und externe Risiken fließen in die Auswertung ein; die darunterliegende Liste zeigt zusätzlich Prozess, Kategorie, Gefahrenquelle, Bezeichnung, Impakt und Wahrscheinlichkeit. Im Reiter Risiken eines einzelnen Projekts bleibt die Sicht dagegen auf dieses Projekt begrenzt.
So lesen Sie das Risiko-Diagramm
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Horizontale Achse – Impakt: unbedeutend, minimal, bedeutend, wichtig und kritisch.
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Vertikale Achse – Wahrscheinlichkeit: < 1 %, 2–10 %, 11–50 %, 51–90 % und 91–100 %.
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Grün: geringe Kombination aus Wahrscheinlichkeit und Auswirkung. Beobachten und in angemessenen Abständen neu bewerten.
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Orange: mittlerer bis hoher Handlungsbedarf. Maßnahmen, Verantwortliche und Prüftermin festlegen.
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Rot: hohe oder kritische Exposition. Unverzüglich behandeln, eskalieren und Auswirkungen auf Termin, Budget und Qualität prüfen.
Wichtig: Die Farbe ersetzt keine fachliche Entscheidung. Ein seltenes, aber kritisches Ereignis kann für die Projektleitung ebenso relevant sein wie ein häufiges Risiko mit mittlerem Impakt.
Beispiel: Ein Lieferausfall der Fassade mit 8 % Wahrscheinlichkeit kann wegen seines wichtigen Impakts eine Ausweichbeschaffung rechtfertigen. Eine verspätete Planfreigabe mit 45 % Wahrscheinlichkeit verlangt dagegen vor allem einen verbindlichen Entscheidungs- und Eskalationsweg.
Status und Lebenszyklus
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Status |
Bedeutung |
Bearbeitung |
|---|---|---|
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geplant |
Risiko wird erfasst und bewertet. |
Stammdaten und Beschreibung sind bearbeitbar. Nur in diesem Status ist reguläres Löschen möglich. |
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aktiv |
Risiko wird überwacht und Maßnahmen werden verfolgt. |
Die Bewertung ist geschützt. Für Änderungen kann das Risiko über das Statusmenü zurück auf „geplant“ gesetzt werden. |
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kompensiert |
Das Risiko ist durch Maßnahmen beherrscht, entfallen oder akzeptiert. |
Der Eintrag verschwindet aus der aktiven Risikoliste; Historie und Dokumentation bleiben erhalten. Bei Bedarf kann er wieder auf „geplant“ gesetzt werden. |
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storniert |
Der Risikoeintrag ist fachlich ungültig geworden. |
Dieser Status ist nicht in jeder Standardansicht als direkter Menüpunkt verfügbar. |
Die Statussymbole verwenden blau für geplant, rot für aktiv, grün für kompensiert und grau für storniert.
Risiko anlegen und bewerten
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Öffnen Sie das Projekt, aktivieren Sie den Bearbeitungsmodus und wechseln Sie zu Risiken.
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Klicken Sie auf Neu.
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Formulieren Sie eine kurze Bezeichnung nach dem Muster Ursache – mögliches Ereignis – wichtigste Wirkung.
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Wählen Sie intern oder extern und danach die passende Gefahrenquelle.
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Bewerten Sie Impakt, Zieldimension und Wahrscheinlichkeit.
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Beschreiben Sie Ursache, Frühindikatoren, konkrete Auswirkungen, Reaktion und verbleibendes Restrisiko.
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Speichern Sie das Risiko.
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Legen Sie im Reiter Aktivitäten konkrete Maßnahmen mit Verantwortlichen und Terminen an.
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Setzen Sie das Risiko über Status → aktiv, sobald es in die laufende Überwachung aufgenommen wird.
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Setzen Sie es auf kompensiert, wenn die Behandlung abgeschlossen und das verbleibende Risiko akzeptiert ist.
Eine belastbare Risikobeschreibung
Eine gute Beschreibung beantwortet sechs Fragen:
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Ursache: Warum könnte das Ereignis eintreten?
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Ereignis: Was könnte konkret passieren?
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Wirkung: Welche Zeit-, Budget- oder Qualitätsfolge entsteht?
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Frühindikator: Woran erkennen wir eine steigende Wahrscheinlichkeit?
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Maßnahme: Was wird vorbeugend oder reaktiv getan?
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Verantwortung: Wer überwacht das Risiko und wer setzt die Maßnahme um?
Beispiel: Weil die Entwässerungsplanung noch nicht freigegeben ist, könnten die Erdarbeiten nicht zum vereinbarten Termin beginnen. Dadurch würde der kritische Terminpfad um drei Wochen verschoben. Frühindikator ist eine fehlende Freigabe zehn Arbeitstage vor Baubeginn. Maßnahme: wöchentlicher Freigabetermin, Eskalation an den Auftraggeber und vorbereitete Umplanung der Baufolge.
Praxisbeispiele mit klarer Wirkung
Generalunternehmer – Insolvenz eines Nachunternehmers
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Kategorie / Quelle |
extern / Nachunternehmer und Lieferanten |
|---|---|
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Bewertung |
Impakt kritisch, Dimension alle, Wahrscheinlichkeit 20 % |
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Mögliche Wirkung |
Vergabepaket fällt aus; Ersatzvergabe verursacht vier bis acht Wochen Verzögerung, höhere Einkaufspreise und Schnittstellenrisiken. |
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Frühindikatoren |
Forderung nach ungewöhnlich hoher Vorauszahlung, Lieferantenmahnsperren, sinkende Baustellenbesetzung. |
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Maßnahmen |
Bonitätsprüfung, Alternativbieter bereithalten, Leistungsstand und Materialien sichern, Step-in- und Kündigungsrechte prüfen. |
Generalunternehmer – politisches Ereignis und Lieferkette
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Kategorie / Quelle |
extern / Politik und Geopolitik |
|---|---|
|
Bewertung |
Impakt wichtig, Dimension Zeit und Budget – bei gemeinsamer Wirkung „alle“, Wahrscheinlichkeit 15 % |
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Mögliche Wirkung |
Embargo oder Grenzschließung verhindert die Lieferung von Fassadenprofilen; Ersatzmaterial führt zu Mehrkosten und neuer technischer Freigabe. |
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Maßnahmen |
Zweitquelle innerhalb eines anderen Wirtschaftsraums, vorgezogene Bestellung, technische Gleichwertigkeit vorab klären, Preisgleitungsregel prüfen. |
Tiefbau – Starkregen und Hochwasser
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Kategorie / Quelle |
extern / Wetter und Naturereignisse |
|---|---|
|
Bewertung |
Impakt kritisch, Dimension alle, Wahrscheinlichkeit 35 % |
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Mögliche Wirkung |
Baugrube läuft voll, Böschung wird instabil, Geräte fallen aus und der Terminplan verschiebt sich. Zusätzlich entstehen Pump-, Sicherungs- und Wiederherstellungskosten. |
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Frühindikatoren |
Unwetterwarnung, steigender Pegel, zunehmender Wasserandrang in der Baugrube. |
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Maßnahmen |
Wasserhaltung dimensionieren, Pumpenreserve und Notstrom vorhalten, Material erhöht lagern, Alarm- und Räumungsplan festlegen. |
Tiefbau – unbekannte Leitung oder Altlast
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Kategorie / Quelle |
extern / Baugrund und Bestand |
|---|---|
|
Bewertung |
Impakt wichtig, Dimension Zeit oder alle, Wahrscheinlichkeit 30 % |
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Mögliche Wirkung |
Aushub muss gestoppt, Leitung gesichert oder Boden gesondert entsorgt werden. Stillstand, Nachtrag und behördliche Abstimmung folgen. |
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Maßnahmen |
Leitungsauskunft, Suchschlitze, Baugrund- und Schadstofferkundung, Entsorgungswege und Einheitspreise vorbereiten. |
Hochbau – Sturm beeinträchtigt Kran- und Fassadenarbeiten
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Kategorie / Quelle |
extern / Wetter und Naturereignisse |
|---|---|
|
Bewertung |
Impakt bedeutend, Dimension Zeit, Wahrscheinlichkeit 45 % |
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Mögliche Wirkung |
Hübe und Fassadenmontage müssen wiederholt unterbrochen werden; Folgegewerke verlieren Arbeitsflächen. |
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Maßnahmen |
Wetterfenster in Feinplanung berücksichtigen, Vorfertigung und Innenarbeiten vorziehen, Kran- und Montagekapazität flexibel disponieren. |
Hochbau – verspätete Brandschutzfreigabe
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Kategorie / Quelle |
extern / Genehmigungen und Behörden |
|---|---|
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Bewertung |
Impakt kritisch, Dimension Zeit und Qualität – bei gemeinsamer Wirkung „alle“, Wahrscheinlichkeit 25 % |
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Mögliche Wirkung |
Ausbauplanung bleibt offen, Abschottungen werden falsch vorbereitet und die Inbetriebnahme verschiebt sich. |
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Maßnahmen |
Prüfliste der Nachweise, feste Abstimmungstermine, vorgezogene Detailfreigaben und klarer Entscheidungsweg. |
Architekturbüro – Erkrankung oder Kündigung der Projektleitung
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Kategorie / Quelle |
intern / Organisation und Personal |
|---|---|
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Bewertung |
Impakt kritisch, Dimension alle, Wahrscheinlichkeit 20 % |
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Mögliche Wirkung |
Entscheidungswissen, Auftraggeberkontakte und Kenntnis offener Planungsfragen fehlen. Freigaben verzögern sich; Einarbeitung verursacht Zusatzaufwand. |
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Frühindikatoren |
Dauerhafte Überlastung, hohe Resturlaubsstände, fehlende Stellvertretung, zunehmende Dokumentationslücken. |
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Maßnahmen |
Benannte Stellvertretung, regelmäßige Übergabedokumentation, Doppelbesetzung kritischer Termine, strukturierte Ablage und Kontaktmatrix. |
Aha-Effekt: Die Maßnahme „Stellvertretung benennen“ senkt nicht zwingend die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung oder Kündigung. Sie reduziert vor allem den Impakt auf das Projekt.
Architekturbüro – späte Nutzeränderung
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Kategorie / Quelle |
extern / Auftraggeber und Nutzer |
|---|---|
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Bewertung |
Impakt wichtig, Dimension alle, Wahrscheinlichkeit 40 % |
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Mögliche Wirkung |
Grundriss, TGA und Brandschutz müssen überarbeitet werden; bereits freigegebene Planung verliert Gültigkeit. |
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Maßnahmen |
Entscheidungskalender, dokumentierter Planungsfreeze, Änderungsantrag mit Termin- und Honorarauswirkung. |
Generalplaner – mangelhafte Fachplanerkoordination
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Kategorie / Quelle |
intern / Planung und Schnittstellen |
|---|---|
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Bewertung |
Impakt kritisch, Dimension Qualität oder alle, Wahrscheinlichkeit 30 % |
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Mögliche Wirkung |
Kollisionen zwischen Tragwerk, TGA und Architektur werden zu spät erkannt. Umplanung, Nachträge und Bauzeitverlängerung folgen. |
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Frühindikatoren |
Uneinheitliche Modellstände, viele ungeklärte BCF-Punkte, fehlende Freigaben an Schnittstellen. |
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Maßnahmen |
Verbindlicher Koordinationskalender, Modellprüfungen, Verantwortungsmatrix, Freigabestatus und Eskalationsgrenzen. |
Generalplaner – schleppender Informationsfluss
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Kategorie / Quelle |
intern oder extern / Kommunikation und Entscheidungen |
|---|---|
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Bewertung |
Impakt wichtig, Dimension Zeit, Wahrscheinlichkeit 50 % |
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Mögliche Wirkung |
Fachplaner arbeiten mit veralteten Randbedingungen; Entscheidungen werden mehrfach vorbereitet und Termine rutschen. |
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Maßnahmen |
Informationsanforderungsliste, Verantwortliche und Fälligkeiten, gemeinsamer Datenraum, protokollierte Eskalation. |
Weitere Beispiele für Markt-, Preis- und geopolitische Risiken
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Risiko |
Einordnung |
Konkreter Impakt |
Mögliche Maßnahmen |
|---|---|---|---|
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Stahlpreissprung |
extern / Markt und Finanzierung
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Bewehrungsstahl und Stahlbau überschreiten den kalkulierten Ansatz; Vergaben oder Nachträge verteuern das Projekt. |
Preisbindung anfragen, Vergabe vorziehen, Alternativen prüfen, Budgetreserve und Preisgleitklausel bewerten. |
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Baukosteninflation |
extern / Markt und Finanzierung
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Mehrere Gewerke werden gleichzeitig teurer; Auftragssumme, Deckungsbeitrag und Finanzierung geraten unter Druck. |
Kostenprognose regelmäßig fortschreiben, Indizes beobachten, Vergabepakete priorisieren, Reserven und Leistungsumfang abstimmen. |
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Eskalation des russischen Kriegs gegen die Ukraine |
extern / Politik und Geopolitik
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Lieferwege, Energiepreise oder Verfügbarkeit von Stahl, Bitumen und technischen Komponenten verändern sich; Termine und Einkaufspreise werden unsicher. |
Herkunft kritischer Materialien prüfen, Zweitlieferanten qualifizieren, längere Vorläufe einplanen, Preis- und Terminfolgen separat bewerten. |
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Energiepreisschwankung |
extern / Markt und Finanzierung
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Transport, Asphalt, Betonfertigteile oder energieintensive Baustoffe verteuern sich. |
Energieabhängige Lose identifizieren, Preisbindungen und Alternativmaterialien prüfen, Kostenprognose anpassen. |
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Zinsanstieg oder Finanzierungsengpass |
extern / Markt und Finanzierung
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Der Auftraggeber verschiebt Freigaben oder Bauabschnitte; Zahlungsplan und Projektlaufzeit ändern sich. |
Finanzierungsmeilensteine verfolgen, Freigaben terminieren, abschnittsweise Beauftragung und Liquiditätswirkung abstimmen. |
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Nachunternehmer fordert Preisnachtrag |
extern / Nachunternehmer und Lieferanten
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Ein Gewerk droht mit Leistungsverzögerung oder Rückzug; Ersatzvergabe kann zusätzliche Kosten und Zeitverlust verursachen. |
Vertragslage prüfen, Mengen und Leistungsänderungen trennen, Alternativangebote vorbereiten, Entscheidung und Verhandlung dokumentieren. |
Aha-Effekt: „Inflation“ allein ist noch keine gute Risikobeschreibung. Belastbar wird der Eintrag erst mit dem betroffenen Gewerk, der erwarteten Preiswirkung, dem relevanten Vergabezeitpunkt und einer konkreten Reaktion.
Typische Fragen an Synapcus Guru
Je konkreter Risiken und Aktivitäten gepflegt sind, desto zielgerichteter lassen sie sich abfragen. Geeignete Fragen sind zum Beispiel:
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Welche aktiven Risiken unseres Projekts haben den Impakt „kritisch“?
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Welche Risiken betreffen Budget oder Lieferketten und liegen über 50 % Wahrscheinlichkeit?
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Welche Projekte sind aktuell von Stahlpreissteigerungen, Inflation oder Energiepreisen betroffen?
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Welche Risiken stehen im Zusammenhang mit dem Krieg Russlands gegen die Ukraine, und welche Maßnahmen sind hinterlegt?
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Welche Maßnahmen zu Starkregen, Hochwasser oder Baugruben sind noch offen?
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Bei welchen Projekten besteht ein Risiko durch Erkrankung oder Kündigung der Projektleitung?
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Welche kompensierten Risiken hatten ursprünglich einen kritischen Impakt?
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Welche Risiken haben noch keine Maßnahme oder keinen klaren Prüftermin?
Hinweis: Synapcus Guru kann nur Informationen auswerten, die strukturiert und nachvollziehbar gepflegt wurden. Aussagekräftige Bezeichnungen, korrekte Kategorie und Gefahrenquelle sowie konkrete Aktivitäten verbessern die Antwortqualität.
Maßnahmen über Aktivitäten steuern
Im Reiter Aktivitäten können Maßnahmen direkt am Risiko angelegt und verfolgt werden. Eine Maßnahme sollte mindestens enthalten:
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konkretes Ergebnis statt allgemeiner Absicht,
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verantwortliche Person,
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Fälligkeit beziehungsweise Prüftermin,
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Nachweis der Erledigung,
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nächsten Termin zur Neubewertung des Risikos.
Solange Aktivitäten mit einem Risiko verknüpft sind, kann der Risikoeintrag nicht gelöscht werden. Das schützt die Nachvollziehbarkeit der Maßnahmen.
Risiken regelmäßig überprüfen
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Neue Risiken und Frühindikatoren im Projektmeeting aufnehmen.
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Wahrscheinlichkeit und Impakt bei neuen Erkenntnissen neu bewerten.
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Überfällige Aktivitäten nachverfolgen.
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Termin- und Kostenfolgen in Ressourcenplanung, Projektterminplan und Controlling übernehmen.
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Bei Leistungsänderungen Nachtrag oder geänderte Position dokumentieren.
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Beherrschte Risiken auf „kompensiert“ setzen; nicht einfach löschen.
Löschen und Nachvollziehbarkeit
Ein Risiko kann regulär nur im Status geplant gelöscht werden. Zusätzlich dürfen keine verknüpften Aktivitäten vorhanden sein. Aktive oder kompensierte Risiken sollten über den Status gesteuert werden, damit Entscheidungen und Maßnahmen nachvollziehbar bleiben.
Achtung: Löschen Sie ein Risiko nicht nur deshalb, weil es unangenehm oder unwahrscheinlicher geworden ist. Aktualisieren Sie die Bewertung oder setzen Sie es nach abgeschlossener Behandlung auf „kompensiert“.